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Die Differenz zwischen dem Geldkurs (Verkauf) und dem Briefkurs (Kauf) eines Währungspaares. Der Spread ist der primäre Kostenfaktor beim Trading.

Was ist der Spread?

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Bid Price) und dem Briefkurs (Ask Price) eines Währungspaares. Wenn EUR/USD mit 1,0850/1,0852 notiert wird, beträgt der Spread 2 Pips. Sie kaufen immer zum höheren Briefkurs und verkaufen zum niedrigeren Geldkurs, sodass der Spread bei jedem Trade Kosten verursacht.

Arten von Spreads

Broker bieten zwei Hauptarten von Spreads an. Fixe Spreads bleiben unabhängig von den Marktbedingungen gleich und sind bei Market-Maker-Brokern üblich. Variable (schwankende) Spreads ändern sich je nach Liquidität und Volatilität. ECN- und STP-Broker bieten in der Regel variable Spreads an, die während der Haupthandelszeiten extrem eng sein können (EUR/USD unter 0,5 Pips), sich aber bei Nachrichtenereignissen oder Zeiten geringer Liquidität ausweiten.

Wichtig: EUR/USD hat den engsten Spread aller Forex-Paare, oft nur 0,1 bis 1,0 Pips während der London- und New-York-Sessions. Exotische Paare wie USD/TRY können Spreads von 10 Pips oder mehr haben.

Spread-Kosten berechnen

Die Kosten des Spreads hängen von Ihrer Lot-Größe ab. Bei einem Standard-Lot EUR/USD mit einem Spread von 1 Pip zahlen Sie etwa 10 $ an Spread-Kosten. Bei einem Micro-Lot sind es 0,10 $. Nutzen Sie unseren Pip-Rechner, um die genauen Kosten zu berechnen. Niedrigere Spreads bedeuten niedrigere Handelskosten, was besonders für aktive Trader und Scalper wichtig ist.