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Stochastik-Oszillator

Technische Indikatoren

Ein Momentum-Indikator, der den Schlusskurs eines Währungspaares mit seiner Kursspanne über eine bestimmte Periode vergleicht. Er erzeugt %K- und %D-Linien zwischen 0 und 100, wobei Werte über 80 als überkauft und unter 20 als überverkauft gelten.

Was ist der Stochastik-Oszillator?

Der Stochastik-Oszillator, entwickelt von George Lane, misst, wo der aktuelle Schlusskurs relativ zur Hoch-Tief-Spanne über eine Rückblickperiode steht (Standard 14). Die Idee ist einfach: In Aufwärtstrends tendieren Kurse dazu, nahe ihren Hochs zu schließen, in Abwärtstrends nahe ihren Tiefs. Die %K-Linie ist die Rohberechnung, %D ist ein 3-Perioden-Durchschnitt von %K als Signallinie.

Stochastik-Handelssignale

Die primären Signale sind Crossovers und Überkauft/Überverkauft-Niveaus. Kreuzt %K über %D unterhalb der 20er-Marke, entsteht ein Kaufsignal. Kreuzt %K unter %D oberhalb von 80, ein Verkaufssignal. Wie beim RSI (Relative-Stärke-Index) ist die Divergenz zwischen Stochastik und Kurs ein starkes Umkehrsignal.

Wichtig: Die "langsame Stochastik" (die %K mit einem 3-Perioden-Durchschnitt glättet, bevor %D berechnet wird) wird von den meisten Tradern bevorzugt, da sie Fehlsignale reduziert.

Beste Einstellungen und Kombinationen

Für Swing-Trading auf Tages-Charts funktioniert die Standardeinstellung 14,3,3 gut. Für kürzere Zeitrahmen liefert 5,3,3 schnellere Signale. Der Stochastik-Oszillator funktioniert am besten in Seitwärtsmärkten. In starken Trends kann er lange überkauft oder überverkauft bleiben. Filtern Sie Stochastik-Signale nach Trendrichtung mit einem Gleitender Durchschnitt (Moving Average).