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Margin Call

Risikomanagement

Eine Benachrichtigung Ihres Brokers, dass Ihr Eigenkapital unter das erforderliche Margin-Niveau gefallen ist. Sie müssen Geld nachschießen oder Positionen schließen.

Was ist ein Margin Call?

Ein Margin Call tritt auf, wenn Ihr Eigenkapital so weit sinkt, dass es Ihre offenen Positionen beim erforderlichen Gearing-Niveau nicht mehr stützen kann. Die meisten Retail-Forex-Broker lösen einen Margin Call aus, wenn Ihr Margin Level (Eigenkapital (Equity) geteilt durch Gebundene Margin) auf 100 % oder manchmal 50 % fällt.

Beispiel: Sie eröffnen eine Position mit 2.000 EUR Margin-Anforderung und Ihr Eigenkapital fällt auf 2.000 EUR. Ihr Margin Level erreicht 100 %. Der Broker gibt einen Margin Call aus. Sinkt das Eigenkapital weiter, beginnt der Broker möglicherweise automatisch Ihre Trades beim Stop-Out-Level zu schließen.

Margin Calls vermeiden

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Margin Calls ist die korrekte Positionsgrößenbestimmung. Riskieren Sie nie mehr als 1-2 % Ihres Kontos pro Trade. Verwenden Sie immer einen Stop-Loss. Halten Sie ausreichend Freie Margin (mindestens 70-80 % Ihres Eigenkapitals). Überwachen Sie offene Positionen, besonders vor wichtigen Wirtschaftsereignissen, die plötzliche Kursbewegungen auslösen können.

Was passiert bei einem Margin Call

Je nach Broker kann ein Margin Call eine Warnung (per E-Mail, SMS oder Plattform-Popup) oder eine automatische Handlung (Sperre neuer Orders) bedeuten. Bei ESMA-regulierten Brokern wie in Deutschland muss der Stop-Out bei spätestens 50 % Margin Level einsetzen. Unser Margin-Rechner hilft Ihnen, Positionen zu planen, die ausreichend Margin-Puffer lassen.